Nachtsperrung soll In wenigen Wochen sollen die Bewohner Schlutups ruhiger schlafen: Die Ortsdurchfahrt wird vom Kraftfahrzeug-Durchgangsverkehr aus Richtung Selmsdorf in Richtung Herrenbrücke befreit. Diese gute Nachricht brachte Bausenator Franz-Peter Boden nach einem Gespräch in Grevesmühlen mit Erhard Bräuning mit.Bei dem Treffen verabredeten der Landrat des Kreises Nordwest-Mecklenburg und Boden eine zeitlich begrenzte Zufahrtsbeschränkung von der Bundesstraße B 104 - ab dem neuen Kreisverkehr in Höhe des Gewerbegebietes Selmsdorf in Richtung Schlutup. Nach Auffassung der beiden Politiker werde sich die Lage in Schlutup erst nach Fertigstellung der A 20 sowie des zweiten Bauabschnitts der Umgehungsstraße (der Planfeststellungsbeschluss wird Mitte 2004 erwartet) grundsätzlich entspannen. Bis es soweit ist, sollen vorerst für ein Jahr Wechselverkehrszeichen wie in der Friedenstraße aufgestellt werden. Die Zufahrt von der B 104 nach Schlutup wird - mit Ausnahme von Linienverkehr, Taxen und Radverkehr - am Wochenende von sonnabends ab 14 Uhr bis montags 7 Uhr und dienstags bis sonnabends jeweils vom Vorabend ab 20 Uhr bis morgens 7 Uhr gesperrt. In den sonstigen Tageszeiten ist die Zufahrt nach Schlutup frei für Anlieger, Linienbusse, Taxen und Radfahrer. Eine Ausfahrt aus Schlutup ist ebenso uneingeschränkt möglich wie die An- und Abfahrt zum Gewerbegebiet Selmsdorf. |
IGS Schlutup stellt sich Die Diskussion um die Schul-Demonstration der Integrierten Gesamtschule (IGS) Schlutup reißt nicht ab. Der Lübecker Landtagsabgeordnete und Sozialdemokrat Wolfgang Baasch lehnt es generell ab, Kinder und Jugendliche für politische Kundgebungen zu instrumentalisieren. Allerdings hoffe er, dass sich die Vorwürfe gegen die Schulleitung als Missverständnisse aufklärten. Schulleiter Georg Schopenhauer muss in Kürze vor dem Schulministerium in Kiel Vorwürfe entkräften, nach denen das Rektorat Schüler und Lehrer zur Teilnahme an einem Protestzug gedrängt habe. Als „Frechheit" weist Baasch Forderungen der Lübecker CDU zurück. Die hatte verlangt, Schopenhauers Frau Gabriele müsse als schulpolitische Sprecherin der SPD aufgrund der vermeintlichen Vorfälle in Schlutup abgelöst werden. „Es wird keine Sippenhaft geben", so Baasch. Unterdessen hat sich die Personalversammlung der IGS Schlutup hinter die Schulleitung gestellt. Es sei keinerlei Druck auf Schüler oder Lehrer ausgeübt worden. An der Schule herrsche ein Klima, in dem jeder offen seine Meinung äußern könne. „Wir verwahren uns dagegen, dass unser Schulleiter derartig verunglimpft wird", heißt es in einer offiziellen Erklärung. Die Schule kämpft für einen Neubau von Fachräumen. Den lehnt die CDU-Mehrheitsfraktion im Rathaus jedoch ab. Ingrid Schatz, schulpolitische Sprecherin der CDU, wirft der Schulleitung vor, seit Jahren Technik-Unterricht in einem Raum abhalten zu lassen, für den nicht einmal eine Genehmigung vorliege. Schatz: „Verantwortlich für den Schulbetrieb ist der Schulleiter. Der hätte so etwas gar nicht zulassen dürfen." Die CDU habe sich klar positioniert. Der Bedarf an naturwissenschaftlichen Unterrichtsräumen und der Modernisierungsbedarf im Technik-Bereich seien bereits im April in einem Brief an die Schule anerkannt worden. |
30 Jahre AWO-Altentagesstätte "Slut-up-Stuv"
Zum Jubiläum war mächtig was los: Zahlreiche Gäste - darunter Ingrid Schatz und Pito Bernet von der Lübecker Bürgerschaft, Jürgen Schneider vom Gemeinnützigen Verein und Jürgen Luig vom Bereich Soziales der Hansestadt - feierten 30 Jahre Altentagesstätte „Slut-up-Stuv" im Lauer Weg. Besonders im Mittelpunkt stand Leiterin Brunhilde Schöttler. Sie engagiert sich seit dem ersten Tag für die AWO-Einrichtung. Damals fanden die ersten Treffs noch in der Gaststätte „Weißer Schwan" statt. Doch Brunhilde Schöttler waren die Begegnungen in den beengten Verhältnissen zu wenig, wie Festrednerin Marion Baars hervorhob. „Sie entwickelte sich in ihrem Programm als Organisatorin, Animateurin, Seelsorgerin, Büro- und Reisekauffrau, Finanzgenie, Innenarchitektin und Werbegrafikerin - und das alles ohne Meisterbrief! ", lobte die stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende. Neben Schöttler wurden weitere verdiente Helfer der vergangenen 30 Jahre geehrt. |
Lübecker Demo: Der Streit um die Schul-Demonstration der Integrierten Gesamtschule (IGS) Schlutup schlägt immer höhere Wellen. Jetzt meldet sich Wolfgang Kubicki, Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen FDP, zu Wort. Im Kreuzfeuer der Kritik Kubickis steht Schulleiter Georg Schopenhauer. Dem Rektorat war in einem anonymen Brief einer Lehrkraft vorgeworfen worden, Schüler und Lehrer am vergangenen Donnerstag zur Teilnahme an einem Protestzug für den Bau neuer Fachräume verpflichtet zu haben. Das Kieler Schulministerium hatte daraufhin angekündigt, den Fall prüfen zu lassen (die LN berichteten).
„Ich habe nichts dagegen, wenn sich Lehrer politisch betätigen. Wenn sie es tun, dann sollte dies aber in ihrer Freizeit geschehen, und die Schule selbst muss davon verschont bleiben", erklärt Kubicki. Schopenhauer ist stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AFB) der SPD in Schleswig-Holstein und Delegierter zum AFB-Bundesausschuss. Sozialdemokraten schienen in Schleswig-Holstein zu glauben, sie seien der Staat. Letztlich sei diese Aktion nichts anderes als die konsequente Umsetzung der Forderung von SPD-Generalsekretär Olaf Scholz, die „Lufthoheit über den Kinderbetten" zu gewinnen. „Einer solchen Politik werden wir uns als FDP mit aller Konsequenz entgegenstellen", so Kubicki. Lübecks Grüne üben indes Kritik an der CDU. Die hatte die SPD aufgefordert, Schopenhauers Ehefrau Gabriele als schulpolitische Sprecherin abzulösen. Begründung von CDU-Chef Klaus Puschaddel: „Familie Schopenhauer" verquicke private und politische Interessen. Carl Howe, Mitglied der Lübecker Grünen-Fraktion in der Bürgerschaft, sieht in der Forderung der Union „die Rückkehr zu einer Art Sippenhaft". Bei den Grünen sei es üblich, die Partner einer Ehe als selbstständige Personen einer Gemeinschaft zu sehen. „Kein Mensch ist das Anhängsel eines anderen, und kein Partner kann für die Tätigkeiten des anderen haftbar gemacht werden." Die Schulaufsicht möge klären, ob die Kundgebung am 29. Januar dienstrechtlich korrekt zustande gekommen sei. Howe: „Politisch notwendig war sie auf jeden Fall." Erstmals reagiert auch Lübecks SPD auf den Vorfall. Falls sich bestätigen sollte, dass die Schulleitung Schüler und Lehrer zur Teilnahme an einer Demonstration gedrängt haben sollte, sei das „eine höchst unglückliche Sache", sagt Fraktionsmitglied Lienhard Böhning. Die Forderung der CDU, Gabriele Schopenhauer als schulpolitische Sprecherin der SPD abzulösen, lehnt Böhning jedoch ebenso ab wie sein Fraktionschef Peter Reinhardt. Der kündigte an, den Fall auf der heutigen Fraktionssitzung der SPD zur Sprache bringen zu wollen. Vor einer eingehenden Prüfung der Sachlage aber wolle er keine weiteren Stellungnahmen abgeben, so Reinhardt. Für den Schulelternbeirat der IGS Schlutup, der den Protestzug beantragt hatte, stellt die Demonstration „keine Zwangsveranstaltung" dar. Nach Ansicht von Schulelternbeirat Manfred Bannow-Lindtke war sie vielmehr „ein Stück gelebte Demokratie". Die IGS Schlutup, lädt für Sonnabend, 7. Februar, zum„ Tag der offenen Tür" ein. Eltern von Schülern der vierten Klasse können sich über Fächer im fünften Schuljahr informieren. Außerdem wird das Konzept des neuen Informatik-Zweiges vorgestellt. Eltern älterer Schüler, Lehrer und Schulleitung beantworten Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr an der Schlutuper Kirchstraße 10. |
Lübecks Liberale werfen der Schulleitung der . Gesamtschule Schlutup „Vergewaltigung von Demokratie und den Missbrauch von Schülern" vor. Anlass ist ein Brief einer Lehrkraft der Schule. Der anonyme Schreiber behauptet, das Rektorat habe Schüler und Lehrer zur Teilnahme an einer Demonstration gezwungen. Das Schleswig-holsteinische Schulministerium hat bereits Konsequenzen angekündigt. Die Teilnahme an Protest-Veranstaltungen müsse generell freiwillig sein, erklärte ein Sprecher in Kiel. Die Schule kämpft für den Neubau von Fachräumen. Der könnte dem Rotstift der Bürgerschaft zum Opfer fallen. Während die Kommunalpolitik mit Entsetzen reagierte, wies der Schulleiter die Vor würfe als unzutreffend zurück. Schlutuper Schüler-Protest hat Nachspiel: Ministerium kündigt Prüfung an. Zur Demo verpflichtet? Riesen-Wirbel um Schul-Demo: Eine Lehrkraft der IGS Schlutup wirft dem Rektorat vor, Lehrer und Schüler zu Protesten gedrängt zu haben. Die Kommunalpolitik zeigt sich entsetzt - und das Ministerium übt Kritik.
Schon im Sommer (Foto) hatten sich Schüler, Eltern und Lehrer auf Freiwilliger Basis für die Schlutuper IGS stark gemacht. Nach der Demo vor der Bürgerschafts-Sitzung am vergangenen Donnerstag gibt es jetzt Ärger: Politiker sprechen von einer "Pflichtveranstaltung" der Schule und bemängeln das Demokratieverständnis der Pädagogen. Donnerstag, 29. Januar, 14 Uhr: Schüler, Eltern und Lehrer der Integrierten Gesamtschule (IGS) Schlutup ziehen mit Trillerpfeifen und Transparenten in Richtung Markt. Sie protestieren gegen angekündigte Sparbeschlüsse der Lübecker Bürgerschaft, die zu Lasten von Baumaßnahmen an der Schlutuper Schule gehen. Der Neubau von Fachräumen für Technik, Textilunterricht und Naturwissenschaften steht auf dem Spiel. Jetzt regt sich Protest gegen diesen Protest. Es geht nicht um den Anlass der Demonstration. Es geht um die Art und Weise, wie die Demonstration zustande gekommen sein soll. In einem Schreiben an die Lübecker FDP beschwert sich ein Lehrer der Gesamtschule. Die Demonstration sei „als Pflichtveranstaltung von der Schulleitung organisiert" worden. Unabhängig davon, dass die Forderungen inhaltlich berechtigt und unterstützenswert sein mögen, sei das Demokratieverständnis, das aus einer solchen „verordneten Demonstration" spreche, „erschreckend". Der Absender will anonym bleiben. Begründung: „Es ist wohl einleuchtend, dass offene Kritik unter einer solchen Schulleitung beruflichen Selbstmord bedeuten würde." Als Beleg fügt die Lehrkraft ein Schreiben der Schulleitung bei. Darin werden genaue Anweisungen über den Ablauf der Demonstration gegeben. Die Lehrer müssten um 14 Uhr mit ihren zehn- bis 16-jährigen Schülern erscheinen. Es seien „Trillerpfeifen oder andere Krachmacher" mitzubringen. Zudem werden Vorschriften zu den Transparenten gemacht, die während des Unterrichts anzufertigen sind. Beispiel: „Frau Schatz, sei ein Schatz! Gib uns mehr Platz! " Schulleiter Georg Schopenhauer (54) zeigt sich erstaunt über die Vorwürfe. Weder habe er Schüler und Lehrer dazu gezwungen teilzunehmen. Noch habe es erkennbaren Widerstand aus den Reihen des Kollegiums gegeben. „Mir war wichtig, dass die Aufsichtspflicht der Schüler auch am Nachmittag gewährleistet ist", erklärt Schopenhauer das Abfassen des Info-Schreibens. Eine Verpflichtung zur Teilnahme will er daraus nicht ableiten. Der Studiendirektor, Ehemann von Gabriele Schopenhauer, ihres Zeichens schulpolitische Sprecherin der Lübecker SPD, räumt aber Fehler ein: „Man hätte es deutlicher machen müssen, dass die Teilnahme an der Demonstration unter dem Aspekt der Freiwilligkeit steht." Das sieht die zuständige Behörde in Kiel auch so. „Der Vorgang zieht Konsequenzen nach sich", sagt Jens Oldenburg, Sprecher im schleswig-holsteinischen Bildungsministerium, das die Aufsicht über die Gesamtschulen im Land ausübt. Die Schulaufsicht kümmere sich um den Fall. Es gehöre nicht zu den „Dienstobliegenheiten" eines Schulleiters, während der Unterrichtszeit Demonstrationen zu organisieren. Oldenburg kündigt ein „dienstliches Gespräch" zwischen der Schulaufsicht und der Schulleitung an. Generell ist es laut Ministerium nicht zulässig, Schüler und Lehrer zu einer Demonstration zu zwingen. „Die Teilnahme muss immer freiwillig sein", so Oldenburg. Bei Lübecks Liberalen stößt der Vorfall auf Unverständnis. Die FDP-Kreisvorsitzende Michaela Blunk spricht von einer „erschreckenden Geschichte". „Wenn Lehrer den Schülern sagen, ihr müsst Krachmacher anstelle von Argumenten mitbringen, dann ist das eine Vergewaltigung von Demokratie und ein Missbrauch von Schülern", so Blunk. Ingrid Schatz, schulpolitische Sprecherin der Lübecker CDU und Adressatin von Protest-Plakaten, ist vor allem darüber erbost, dass die Demonstration von der Schulleitung als „Projekt- und Wandertag" deklariert war. „Damit wurde der Protestzug zu einer Pflichtveranstaltung während des Unterrichts. Und das darf nicht sein." Lehrer dürften nicht zum Sprachrohr von Schulleitern, Schüler nicht zum Sprachrohr von Lehrern werden, so Schatz. Klaus Puschaddel, Fraktionschef der Lübecker Christdemokraten, fordert die SPD auf, Gabriele Schopenhauer als schulpolitische Sprecherin zu entlassen. „Wir sind entsetzt darüber, wie Familie Schopenhauer private und politische Interessen miteinander verquickt." Beide gehören laut Puschaddel dem Schulausschuss an. Eine Stellungnahme der SPD war gestern nicht zu bekommen. Peter Reinhardt, Gabriele Schopenhauer und der Landtagsabgeordnete Wolfgang Baasch waren nicht zu erreichen ... und dafür kämpft die Schlutuper Schule
Der Auslöser des Protestes liegt bereits Monate zurück. Im April vergangenen Jahres hatte die CDU-Mehrheitsfraktion im Lübecker Rathaus beantragt, den Plan für einen Anbau an der Integrierten Gesamtschule (IGDS) Schlutup zu stoppen. Der Plan sah vor, für insgesamt 1,85 Millionen Euro neue Fachräume für Textiles Gestalten, Technik und Naturwissenschaften zu errichten. Die CDU begründete ihren Antrag damit, Gesamtschulen nicht weiter gegenüber anderen Schulen bevorzugen zu wollen. Zudem sei die derzeitige Raumsituation der Schule durchaus zumutbar. Das weisen sowohl die Schulleitung als auch der Schulelternbeirat zurück. Es fehlten noch immer rund 1300 Quadratmeter Unterrichtsfläche. Der Technik-Unterricht findet zurzeit nach Angaben des Rektorats in einem „Schuppen auf dem Hof" statt. Die zehnten Klassen müssten während des Technik-Unterrichts mit einem sanierten Pavillon vorlieb nehmen. Schulleiter Georg Schopenhauer erklärt: „Die Bedingungen, unter denen unsere 450 Schüler lernen, sind schlechter als an anderen weiterführenden Schulen.
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IGS Schlutup protestiert Unter dem Motto "Bildung braucht Raum" ruft der Schulelternbeirat der Integrierten Gesamtschule Schlutup zu einer Demonstration auf. Beginn ist am Donnerstag„ 29. Januar, um 14 Uhr bei der Geschwister-Prenski-Schule, Travemünder Allee. Von dort aus wird der Protestzug in Richtung Rathaus gehen. Die Demo findet gegen 15 Uhr auf dem Schrangen ihr Ende. Auslöser des Protestes ist Beschluss der CDU-Rathausmehrheit vom vergangenen Frühjahr, nach dem ein geplanter 1,85-Millionen-Anbau der IGS gestoppt wurde. Die CDU argumentierte, dass die derzeitige Raumsituation der Schule zumutbar sei. Das weist der Schulelternbeirat zurück Es fehlten noch immer rund 1300 Quadratmeter Unterrichtsfläche, vor allem Fachräume für Naturwissenschaften, Textil und Technik. |
Viel Lob zum Jubiläum der "Slut up Stuv" Volles Haus beim Schlutuper Awo-Treff der „Slut up Stuv": 120 Senioren und Gäste feierten am Lauer Weg das 30-jährige Bestehen der Begegnungsstätte. Brunhilde Schöttler, seit Beginn ehrenamtlich dabei, habe „die Einrichtung zu dem gemacht, was sie heute ist", lobte die stellvertretende Vorsitzende der Lübecker Arbeiterwohlfahrt, Marion Baars, in ihrer Festrede.
Zur Gründerzeit noch im „Weißen Schwan", fünf Jahre später in der Drogerie Schuback und nach weiteren fünf Jahren bis heute am Lauer Weg 1: das sind die räumlichen Stationen der Senioren-Einrichtung. Neben Brunhilde Schöttler engagieren sich sieben weitere Helfer: Helga Sparr, Helga Janneck, Inge Poley, Bärbel Böttcher, Lisa Schoenfeld, Jochen Tesch und Peter Schöttler. Sie sorgen dafür, dass die Interessen der älteren Bürger Schlutups auf das Beste vertreten werden. Unterstützend wirken eine zehn Damen starke Gruppe und eine elfköpfige Herrenriege bei der Organisation von Seniorentreffs, gemeinsamen Wochenenden, Kartenspielen, Themenabenden, Sommerfesten oder Reisen mit. Senioren-Tanzkreise, Gymnastik-Kurse, Fahrradgruppen, Hobby-Holzwerkstatt oder Spielnachmittage wollen organisiert sein. Für die stets steigende Besucherzahl - allein im vergangenen Jahr waren es 4820 - zeichnete noch eine Seniorin verantwortlich. Als Frau der ersten Stunde wurde Olga Timpen geehrt, Die treue Awo-Anhängerin, die in wenigen Wochen 90 Jahre alt wird, fühlt sich ausgesprochen gut inmitten der viel jüngeren Mitstreiter. Bevor die von der Schlutuper Männergruppe selbst gekochte Gulaschsuppe und die vielen selbst gebackenen Kuchen der Seniorinnen serviert wurden, gab es Dankesworte von Vertretern der beiden großen Bürgerschaftsfraktionen, Ingrid Schatz (CDU) und Pito Bernet (SPD) sowie Alfred Kops vom Lübecker Seniorenbeirat. Auch Jürgen Schreiber, Vorsitzender des Gemeinnützigen Vereins Schlutup sprach von „allerhöchster Anerkennung" und sagte weitere Unterstützung zu. Die Hansestadt Lübeck, aus deren Händen das Schlutuper Awo-Objekt gemietet ist, ließ durch Jürgen Luig, Abteilungsleiter des Bereiches Senioren, Grußworte und eine Zuwendung über 150 Euro überbringen. Brunhilde Schöttler freute sich über die Spende, noch mehr über Luigs Worte, der den Awo-Treff mit seiner Atmosphäre und dem Team als „tolle Einrichtung" bezeichnete. |
Aktiv für Alte: „Slut up Stuv" besteht 30 Jahre Am Sonntag feiert der Awo-Seniorentreff „Slut up Stuv" in Schlutup, Lauerweg 1, sein 30-jähriges Bestehen. Auf der Gästeliste stehen die Bürgerschaftsmitglieder Ingrid Schatz (CDU), Pito Bernet (SPD) und Michaela Blunk (FDP). Der Awo-Seniorentreff wird seit Beginn von Brunhilde Schöttler geleitet, die in 30 Jahren ehrenamtlicher Arbeit ein umfangreiches Angebot aufgebaut hat, das jährlich von über 5000 Gästen genutzt wird. Es gibt eine Gymnastikgruppe, einen Tanzkreis, eine Hobbyholzwerkstatt, eine Fahrradgruppe, eine Handarbeitsgruppe und einen Spielenachmittag. Neu ist ein Computertreff für Seniorinnen und Senioren in Schlutup. Die Ausstattung mit PCs und der Internetanschluss sind bereits vorhanden und das Interesse groß. Jetzt fehlt nur noch eine Person mit Computerkenntnissen, die Spaß daran hat, so eine Hobbygruppe ehrenamtlich zu leiten. Insgesamt engagieren sich im Awo-Seniorentreff acht ehrenamtliche Kräfte und eine Männergruppe, die sich besonders auf die Organisation und Durchführung von Festen spezialisiert hat. |
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